FÖRDERPROJEKTE

„Jugend in Verantwortung“ und „Junge Wirtschaft und Ethik“ 

Junge Wirtschaft und Ethik

Wachstum, Werte, Perspektiven

Die Wirtschaftsgilde fördert als gemeinnütziger evangelischer Arbeitskreis für Wirtschaftsethik und Sozialgestaltung den Dialog zwischen Wirtschaft, Gesellschaft und Kirche. Sie möchte durch Austausch und Information zu verantwortlichem Denken und Handeln auf christlicher Basis ermutigen und fundierte Positionen in die gesellschaftliche Diskussion einbringen.

Das Förderprojekt „Junge Wirtschaft und Ethik“ wendet sich an Unternehmer und Unternehmen, die nach ihrer ersten Gründungsphase für nachhaltiges Wachstum und Zukunftsentwicklung Strukturen, Werte und Perspektiven sichern wollen. Das Projekt bietet eine Plattform für Orientierung und Erfahrungsaustausch mit Experten und Füh-rungspersönlichkeiten des aktuellen Wirtschaftslebens. Mit Kooperationspartnern aus Hochschule und Wirtschaftsverbänden werden wissenschaftlicher Erkenntnisstand und Praxisnähe verbunden.

Das Format eintägiger Workshops mit begrenzter Teilnehmerzahl bietet Impulse, moderierte Analysen und Lösungsansätze für Unternehmensentwicklungen mit Potenzial. Weitere Gelegenheit zu Austausch der Teilnehmer und Experten befruchtet dann die erfolgreiche Umsetzung. „Gewinn allein reicht nicht“ – gelebte Werte sind Grundlage nachhaltiger Erfolge. Dieses gilt umso mehr in Zeiten des Wettbewerbs um die besten Köpfe.

Jugend in Verantwortung

Das Förderprojekt „Jugend in Verantwortung“ wendet sich an volljährige, junge Menschen in Ausbil-dung und Studium und bietet einem interessierten und engagierten Teilnehmerkreis geförderte Mit-wirkung an Foren, Tagungen und Exkursionen der Wirtschaftsgilde.
Durch aktive Teilnahme an Diskussionen, eigene Beiträge und Erarbeitung kritischer Würdigung der Eindrücke im Team wird die Vielfalt gesellschaftlicher Positionen, Fragen und Blickwinkel bewusst und eigenverantwortliches Denken auf ethischer, demokratischer Grundlage gefördert. Die Teilnahme an Exkursionen fördert zudem internationales Verständnis und Toleranz auf Gebieten der Kultur, Religion, Wirtschaft und Völkerverständigung.

Eine Teilnahme an Tagungen und Exkursionen wird jährlich nach Anzahl und Veranstaltung von der Wirtschaftsgilde an Partnerhochschulen und bei Partnern der dualen Ausbildung ausgelobt. Bewerbungen sind mit Kurzlebenslauf und Empfehlung der Bildungsstelle an die Wirtschaftsgilde zu richten. Über die Teilnahme entscheidet ein Gremium aus Vorstand und Beirat.

Die Förderung umfasst in der Regel freie Unterkunft mit Halbpension und Entfall von Tagungsgebühren. An- und Abreise sowie sonstige persönliche Kosten tragen die Teilnehmer. Nachfolgeveranstaltungen im Rahmen der Jahrestagung oder von Angeboten der Regionalgruppen der Wirtschaftsgilde und Hochschulforen fördern das Teilnehmernetzwerk mit Orientierung und Erfahrungsaustausch der Teilnehmer.

Das Förderprogramm „Jugend in Verantwortung“ wurde erstmals anlässlich der Exkursion nach Budapest im Oktober 2017 durchgeführt und findet seine Fortsetzung beim Wirtschaftsethikforum in Sils Maria in 2018.

Wirtschaftsethikforum Sils Maria 2018 der Wirtschaftsgilde e. V.

Teilnehmerbericht Förderprojekt „Jugend in Verantwortung“

Im Rahmen der 69. Wintertagung der Wirtschaftsgilde e. V. wurde das 2017 gestartete Förderprojekt „Jugend in Verantwortung“ weitergeführt und durch Einladung von fünf interessierten Studenten umgesetzt. Dieser Bericht stammt von uns Studierenden selbst und soll einen Einblick in unsere Tagungserfahrung geben.

Durch das Aufeinandertreffen der verschiedenen Generationen und Fachrichtungen konnten auch wir wertvolle Erkenntnisse für uns, unseren Alltag und unsere fachliche Laufbahn dazugewinnen, was nicht zuletzt der Offenheit der Mitglieder und dem Interesse aller Teilnehmer geschuldet war.
Um abschließend unseren Gesamteindruck zu beschreiben, trifft ein altes Gleichnis optimal: Wir, die studentischen Teilnehmer und sozusagen Repräsentanten der jüngsten Wirtschaftsgilde-Generation, können uns als „Zwerge auf den Schultern von Riesen“ (Bernhard von Chartres, 12. Jh.) sehen.

Wir freuen uns sehr auf ein nächstes Zusammentreffen. Herzlichen Dank.